Cannes Mit dem britischen Beitrag „You Were Never Really Here“ der Regisseurin Lynne Ramsay stand beim Filmfest Cannes am Samstag der letzte Film des Wettbewerbs auf dem Programm. Die Schottin Ramsay erzählt in dem Werk von einem Kriegsveteranen, der ein Mädchen aus einem Kinderhändlerring befreien will. In der Hauptrolle ist der US-Amerikaner Joaquin Phoenix („Walk the Line“, „The Master“) zu sehen. „You Were Never Really Here“ überzeugt durch die unvorhersehbaren Wendungen und kommt als spannende Mischung zwischen Thriller, Drama und Rachegeschichte daher.

Die 47-jährige Regisseurin ist in diesem Jahr eine von drei Regisseurinnen im Cannes-Wettbewerb. Dort konkurrieren 19 Beiträge um die Hauptpreise des Festivals. Die wichtigste Auszeichnung ist dabei die Goldene Palme für den besten Film. Mit im Rennen sind auch Fatih Akins NSU-Drama „Aus dem Nichts“ mit Diane Kruger sowie Michael Hanekes „Happy End“ über eine bürgerliche Familie, die während der Flüchtlingskrise in Calais lebt.

Die Preise werden am Sonntagabend von einer internationalen Jury unter Vorsitz des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar vergeben. Eines der Mitglieder ist auch die deutsche Regisseurin Maren Ade, die im vergangenen Jahr mit „Toni Erdmann“ selbst im Wettbewerb lief.

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