Frankfurt Am Main Die Schauspielerin Iris Berben (64) hat beim 25. Hessischen Film- und Kinopreis den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten bekommen. „Ihr Name ist verbunden mit glanzvollen Stunden großer Film- und Fernsehunterhaltung, mit der sie Generationen beeindruckt, erfreut, erheitert, mitgerissen und unterhalten hat“, begründete Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) seine Auswahl bei der Gala in der Alten Oper Frankfurt. Die Auszeichnung fürs Lebenswerk ist undotiert.

Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung der Frankfurter Buchmesse für die beste internationale Literaturverfilmung ging an „A Most Wanted Man“. Der Musiker und Schauspieler Herbert Grönemeyer (58), der in dem Film mitspielt, nahm stellvertretend für den verhinderten niederländischen Regisseur Anton Corbijn den Preis entgegen.

„Hedi Schneider steckt fest“ wurde unterdessen als bester Spielfilm ausgezeichnet. Matthias Brandt erhielt für seine Rolle in „Männertreu“ den Hessischen Fernsehpreis. Als beste Schauspielerin wurde Alwara Höfels („Die Fischerin“) geehrt.

Der Hessische Film- und Kinopreis ist mit insgesamt 185 000 Euro dotiert. Das Land Hessen vergibt ihn nach eigenen Angaben jährlich seit 1989, um den Filmstandort Hessen zu fördern.

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