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Los Angeles John Carpenter kann es nicht lassen. 40 Jahre nach seinem Horrorschocker „Halloween – Die Nacht des Grauens“ (1978) bringt er seinen damaligen Jungstar wieder zum Schreien. Die jetzt 59-jährige Jamie Lee Curtis tritt in der zehnten „Halloween“-Fortsetzung nochmals dem maskierten Massenmörder Michael Myers gegenüber. Ihre Schreie als die Babysitterin Laurie Strode in der fiktiven Kleinstadt Haddonfield machten Curtis damals über Nacht berühmt und brachten ihr den Spitznamen „Scream Queen“ ein.

Carpenters „Halloween“-Inszenierung wurde zum Vorbild zahlreicher Gruselschocker und Slasher-Filme anderer Regisseure. Der Horrormeister, der am 16. Januar 70 Jahre alt wird, will das neue Gänsehaut-Spektakel im Oktober in die Kinos bringen. Allerdings überlässt er seinem Kollegen David Gordon Green („Stronger“) die Regie. „Ich muss nicht mehr Regie führen, das ist okay, wenn ich nie mehr hinter der Kamera stehe. Ich habe eine verdammt gute Karriere gehabt“, erzählt er.

Seine Filme sind nichts für schwache Nerven, doch der Regisseur hält sich mit blutrünstigen Gemetzeln und herumfliegenden Körperteilen zurück. Seine Handschrift ist subtiler, die Tonkulisse hat große Wirkung. Der Sohn eines Musikprofessors, der im ländlichen Kentucky aufgewachsen war, beherrscht viele Instrumente. Für fast alle seine Filme hat er den Soundtrack selbst komponiert.

„Meine erste Liebe war das Kino, aber gleich danach kam die Musik“, sagt Carpenter. Sein Filmhandwerk lernte er an der USC Filmschule in Los Angeles und zeigte schon früh Talent, mit wenigen Mitteln eine große Wirkung zu erzielen. Seinen einzigen Oscar holte sich der Filmstudent 1970 mit dem Kurzfilm „The Resurrection of Bronco Billy“.

Sein Spielfilmdebüt gab er mit „Dark Star – Finsterer Stern“ (1971). Nach dem Kult-Thriller „Assault – Anschlag bei Nacht“ (1976) schickte er in „Halloween – Die Nacht des Grauens“ (1978) einen Killer los. Es war ein Billig-Film, mit einem Budget von 300 000 Dollar, der trotz schlechter Kritiken zum Kult wurde. Aus Geldnot komponiert er damals die Musik selbst.

1980 brachte er den Horror-Hit „The Fog – Nebel des Grauens“ in die Kinos. Horror ist seine Spezialität, aber Carpenter ließ sich nicht auf ein Genre festlegen. „Die Klapperschlange“ (1981) war ein düsteres Endzeitspektakel. Die Leidenschaft für Horror ist bei Carpenter rein beruflicher Natur. „An übernatürliche Dinge glaube ich nicht“, versichert der Regisseur.

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