Los Angeles Kurz vor seinem 101. Geburtstag zeigt sich Kirk Douglas in Begleitung seiner Familie bei einer Gala-Veranstaltung in Los Angeles. Schwiegertochter Catherine Zeta-Jones (48) stellte Mitte November auf Instagram Fotos von dem strahlenden „Spartacus“-Helden, jetzt mit schlohweißen Haaren, ins Netz. Es sei „so schön“, mit der Familie an einem so wichtigen Abend zusammen zu sein, schrieb die Ehefrau von Michael Douglas (73) dazu.

Es war eine Ehrung für das karitative Engagement der Douglas-Familie, die sich seit Jahrzehnten mit Spenden für Obdachlose in Los Angeles einsetzt. Kirk Douglas, der an diesem Samstag 101 Jahre alt wird, wurde auch von seiner langjährigen Ehefrau Anne (98) begleitet. Mit der in Hannover geborenen Produzentin ist er seit 1954 verheiratet.

Der immer noch rüstig wirkende Familien-Patriarch hat das Tempo längst gedrosselt, öffentliche Auftritte sind selten geworden. Zum runden Jubiläum vor einem Jahr hatte die Familie zu einer Tee-Party nach Beverly Hills eingeladen.

Zu den prominenten Gratulanten zählten unter anderen Steven Spielberg, Produzent Arthur Cohn und Regisseur Jeff Kanew, der Douglas und Burt Lancaster für die Komödie „Archie und Harry – Sie können’s nicht lassen“ (1986) vor die Kamera geholt hatte.

Die Folgen eines schweren Schlaganfalls 1996 sind dem Jubilar immer noch anzumerken. Douglas musste sich nach der Erkrankung das Sprechen wieder mühsam beibringen. In seinem achten Buch – „Ein Fall von Glück Mein neues Leben nach dem Schlaganfall“ beschrieb er die schwierige Genesung.

Seine Karriere musste sich Douglas anfangs hart erkämpfen. Als Issur Danielovitch Demsky geboren, wuchs er mit sechs Schwestern im Armenviertel der Industriestadt Amsterdam im US-Bundesstaat New York auf. Mit Jobs als Hausmeister und Ringer auf Jahrmärkten finanzierte er sein Studium, um möglichst schnell auf die Schauspielschule zu kommen.

Als Alkoholiker-Ehemann von Barbara Stanwyck debütierte er 1946 in dem Film „Die seltsame Liebe der Martha Ivers“ so überzeugend, dass schnell weitere Hauptrollen folgten, etwa in „Glasmenagerie“ und „Reporter des Satans“. Insgesamt spielte Douglas in mehr als 80 Filmen mit, oft unter großen Regisseuren wie Billy Wilder, Howard Hawks, Otto Preminger und Elia Kazan.

In seinen Filmen hatte Douglas eine Vorliebe für Bösewichte, Draufgänger und schwierige Helden. Dreimal wurde er für den Oscar nominiert. Belohnt wurde er 1996 mit einem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.

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