Los Angeles Die italienische Regisseurin Line Wertmüller, der Filmemacher David Lynch und der Schauspieler Wes Studi sind bei den
Governors Awards mit Ehren-Oscars ausgezeichnet worden. Sie sei dafür, der Auszeichnung einen neuen Namen zu geben, sagte die 91-jährige Wertmüller am Sonntag in Los Angeles. „Das nächste Mal nicht nur den Oscar, sondern einen weiblichen Oscar“ forderte sie. „Wir wollen Anna – den weiblichen Oscar.“

Wertmüller war die erste Regisseurin, die je für einen Oscar nominiert worden ist – 1977 für „Sieben Schönheiten“. Lobreden hielten ihre Kollegen Quentin Tarantino und Martin Scorsese sowie ihre Mitstreiterinnen Greta Gerwig, Jane Campion und Sofia Coppola, die ebenfalls für den Regie-Oscar nominiert waren. „Ich habe ihre Filme verschlungen“, sagte Gerwig über Wertmüller. „Ihre Filme haben mich zu einer Süchtigen gemacht.“ Bislang sind nur fünf Frauen für den Regie-Oscar nominiert gewesen. Beim Durchzählen der nominierten Männer kamen Gerwig und Campion dagegen auf 350.

Der Cherokee Studi ist der erste indigene US-Bürger, der einen Oscar erhält. Unter anderem war er in „Der mit dem Wolf tanzt“ und „Der letzte Mohikaner“ zu sehen. Er sei stolz auf den Ehren-Oscar, sagte der 71-Jährige, aber: „Wurde auch Zeit.“

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