London Die einstige Kolonial- und Weltmacht Großbritannien vereint diverse Weltanschauungen. Unter den 66 Millionen Bewohnern sind neben rund 25 Millionen anglikanischen, 10 Millionen anderen protestantischen und 6 Millionen katholischen Christen immer mehr Konfessions- und Religionslose. Zudem gibt es bis zu vier Millionen Buddhisten, drei Millionen Muslime sowie mehr als 800 000 Hindus, 420 000 Sikhs und 300 000 Juden. Wie in allen westlichen Demokratien ist auch im Vereinigten Königreich eine starke Säkularisierung zu verzeichnen.

Die einst mächtige katholische Kirche Englands erfuhr einen Bruch im 16. Jahrhundert, als sich König Heinrich VIII. von Rom lossagte und eine „anglikanische“ Staatskirche mit sich selbst als Oberhaupt etablierte.

Die Katholiken waren fortan eine verfolgte und verachtete Minderheit. Erst 1791 durften sie wieder Gottesdienst feiern und unauffällige Kirchen bauen. 1850 wurde eine katholische Hierarchie wiedererrichtet. Auch dank Immigration aus Italien, Polen und Afrika gibt es lokale Hochburgen im Großraum London.

Nordirland gehört politisch zum Vereinigten Königreich; die katholische Kirchenhierarchie zählt allerdings mit zum stark katholischen Irland. Dort prallen konfessionelle Gegensätze aufeinander; sie mündeten im rund 30 Jahre andauernden blutigen Bürgerkrieg.

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