London Der renommierte Literaturpreis Man Booker International geht in diesem Jahr erstmals an eine Schriftstellerin, die auf Arabisch schreibt. Jokha Alharthi aus dem Oman gewann den Preis am Dienstagabend für ihren Roman „Celestial Bodies“ (Himmelskörper) über die Lebensgeschichte von drei Schwestern im Oman, die in der Liebe verschiedene Wege gegangen sind.

Das Preisgeld von 50 000 Pfund (etwa 57 000 Euro) teilt sich Alharthi mit ihrer Übersetzerin Marilyn Booth. In der engeren Auswahl war auch die deutsche Autorin Marion Poschmann mit ihrem Roman „Die Kieferninseln“. Fünf der sechs Romane in der engsten Auswahl wurden von Frauen geschrieben.

Der Man-Booker-Preis International zählt zu den bedeutenden Literaturpreisen Großbritanniens. Er wird für ins Englische übersetzte Werke vergeben. Im vergangenen Jahr hatte ihn die polnische Autorin Olga Tokarczuk gewonnen.

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