OLDENBURG Das Publikum musste nicht promenieren, der Jazz kam zu ihnen in den Schlossinnenhof. Die „Jazznacht“ der Oldenburger Promenade bot mit drei internationalen Formationen das Wesen dieser Musik: Die Vermischung verschiedener Elemente zum neuen Ganzen.

Die Jazznacht wurde von der New Yorkerin Joceline B. Smith eröffnet. Die klassisch ausgebildete Pianistin unterstützte mit ihrem Gesang bereits Größen wie die Berliner Philharmoniker und Udo Jürgens. Mit sparsamen Pianoakkorden begleitete sie mit drei Bandmitgliedern ihren ausdrucksstarken Soulgesang. Das Programm mit einer Liebeserklärung an Südafrika, die Improvisation über „Killing Me Softly“ beeindruckten die Zuhörer, vermochten sie aber nicht aus der Reserve zu locken.

Einsamer Trinker

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Natascha Osterkorn, die zweite Lady des Abends, bezauberte mit ihrer Anmut und überraschte mit der Neugestaltung russischer Romagesänge. Eindrucksvoll: Der Dialog zwischen dem einsamen Trinker mit einem Vogel, der Kutscher, der schönen Frauen rote Äpfel zuwirft, und die ewige Reise der Roma zum Horizont. Der präzise Rhythmus und ihr imponierender Sologitarrist bereiteten den jazzigen Klangteppich für Natascha Osterkorns Gesang und Harmonikaspiel.

Die dritte Formation Mike Sanchez und seine Rhythm and Blues Band bildeten den Höhepunkt der Veranstaltung. In der verwegen wirkenden Gruppe unterstützten die beiden Saxophonisten rhythmisch und solistisch das musikalische Bühnengeschehen. Mit seinen „dreckigen“ Akkorden erinnerte der Gitarrist an Keith Richard von den Rolling Stones.

Die dritte Lady des Abends, Laura B., die äußerlich an BIlly Hollyday erinnerte, sang mit der Band Klassiker wie „Turn Your Lamps Down Low“ und Chuck-Berry-Titel wie „My Tallahassy Baby“.

Saloon am Zahltag

Bevor sie ihren 21. Geburtstag feierte, machten sie und die Gruppe das Festzelt zum Saloon am Zahltag. Vor der Bühne tanzend und rockend, verwandelten sich Oldenburgerinnen in „Southern Belles“. Oldenburg lag um Mitternacht am Mississipi.

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