Köln Erstmals auf drei Ausstellungsebenen präsentiert die wichtigste deutsche Kunstmesse Art Cologne von Donnerstag bis Sonntag wieder Werke von mehr als 200 Galeristen. Angeboten werden Kunst der Klassische Moderne, Nachkriegskunst und ein Querschnitt des aktuellen Kunstgeschehens. Das teuerste Werk ist eine „Szene aus dem Sommernachtstraum“ von Ernst Ludwig Kirchner füt 7,59 Millionen Euro, das preiswerteste ein Fotodruck für 79 Euro von Rudolf Bonvie.

Dazwischen gibt es viel Ungewöhnliches zu entdecken, so eine Kostüm-Skulptur, die ganz aus Salz aus dem Toten Meer gemacht ist. Eine Skulptur von Thomas Grünfeld ist aus einem ausgestopften Pfau, einem Känguru und einem Vogel Strauß zusammengesetzt.

Vertreten sind führende Galerien aus aller Welt, darunter Klaus Gerrit Friese (Stuttgart), Hauser & Wirth (Zürich/New York), David Zwirner (New York) oder Johann König (Berlin). Der Galerist Hans Mayer aus Düsseldorf wird in diesem Jahr mit dem Art-Cologne-Preis geehrt. Die Messe-Sektion Film legt den Schwerpunkt auf Flandern und Brüssel.

Studien zufolge erlebt der Kunstmarkt derzeit ein weltweites Allzeit-Hoch, weshalb die Erwartungen mancher Händler besonders hoch gesteckt sind. Art-Cologne-Direktor Daniel Hug sagte, die 2000 Top-Künstler der Welt seien wohl alle mit Arbeiten auf der Messe vertreten. Dies bedeute aber nicht, dass alle Werke teuer seien: Es gebe auch sehr gute Kunst zu sehr niedrigen Preisen.

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