Düsseldorf Nordrhein-Westfalen kauft den wertvollsten Teil der Kunstsammlung der zerschlagenen Westdeutschen Landesbank (WestLB) für knapp 30 Millionen Euro. Nach über einjährigen Verhandlungen schloss die Landesregierung am Montag mit der WestLB-Nachfolgerin Portigon einen Vertrag über den Erwerb von knapp 300 Kunst- und Kulturgütern, wie Kulturministerin Christina Kampmann (SPD) mitteilte.

Damit wird ein Verlust der Kunstwerke von mittelalterlichen Altartafeln bis zu zeitgenössischer Kunst für das Land abgewendet. Der von Portigon ursprünglich geplante Verkauf auf dem freien Markt hatte bundesweit massive Proteste ausgelöst. Das Land NRW kauft auch die berühmte Stradivari „Lady Inchiquin“ von 1711, die der Stargeiger Frank Peter Zimmermann gespielt hatte. Er bekommt sie nun wieder geliehen.

Es geht um teilweise millionenschwere Arbeiten von August Macke, Paul Signac, Eduardo Chillida, Morris Louis oder Günther Uecker. Am wertvollsten sind zwei auf sechs Millionen Euro geschätzte Altartafeln von Giovanni di Paolo aus dem 15. Jahrhundert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.