London (dpa) - Eine neue Ausstellung in der Queens Galerie am Buckingham Palace wirft ein Schlaglicht auf das Wiederaufblühen der Kunst im 17. Jahrhundert in England. Die Schau "Charles II: Art and Power" (Charles II: Kunst und Macht) wird an diesem Freitag eröffnet und läuft bis zum 13. Mai 2018).

Als der englische König Charles II im Jahr 1660 zur Restauration der Monarchie in seine Heimat zurückkehrte, war ihm eines klar: Nach rund elf Jahren republikanischer Herrschaft unter Führung von Oliver Cromwell (1599-1658) wollten die Untertanen wieder Glanz und Gloria am königlichen Hofe sehen. Die Enthauptung seines Vaters, Charles I, hatte 1649 das vorübergehende Ende der Monarchie und die parlamentarische Herrschaft des "Commonwealth" eingeläutet.

Charles II, wie sein Vater Kunstliebhaber, glaubte an "die Macht der Kunst" als Herrschaftsinstrument. Umgehend machte er sich daran, die im ganzen Lande und im Ausland verstreuten Kunstgüter des ehemaligen königlichen Hofes zurückzuführen. Er legte damit den Grundstein für die heutige Königliche Sammlung. Er ließ sich selbst, seine Königin und zahlreichen Mätressen ausgiebig porträtieren.

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dpa

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