BERLIN BERLIN/DPA/KU - Während das Feuilleton anlässlich des Films „Mein Führer“ debattiert, ob und wie eine Komödie Adolf Hitler (1889–1945) als Witzfigur zeigen kann, gibt es im Internet längst Clips und Seiten, die den „GröFaZ“ (Größter Feldherr aller Zeiten) aufs Korn nehmen. So kursiert z. B. eine Hitler-Rede, unter die jemand die Stimme eines Kabarettisten gelegt hat, der über die Unwägbarkeiten eines PKW-Leasing-Vertrags schimpft. Ebenfalls in der Videobörse Youtube findet sich ein Ausschnitt aus der Harald-Schmidt-Show, in dem spekuliert wird, Hitler habe nur einen Hoden gehabt. Am bekanntesten ist Walter Moers’ Comic-Clip „Der Bonker“. Darin schwimmen u. a. Quietsche-Entchen mit Diktator-Schnurrbart in der Badewanne. An anderer Stelle werden Bilder von Katzen gesammelt, die eine Ähnlichkeit mit Hitler aufweisen. Der Historiker Gerhard Besier betonte

gestern, er halte eine Hitler-Dämonisierung für falsch. Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, wollte „nicht ausschließen, dass man Hitler auch parodieren kann“. Die Satire „Mein Führer“ kommt am 11. Januar ins Kino.

Info: www.meinfuehrer-derfilm.de

www.catsthatlooklikehitler.com

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