Silvia Azzoni und Alexandre Riabko tanzen „Ghost Light“. Das Ballett von John Neumeier feierte am Sonntag seine Uraufführung an der Staatsoper Hamburg. Der Chefchoreograf knüpfte an eine Tradition des amerika-nischen Theaters an. Nach Proben oder Aufführungen wird mitten auf der Bühne ein Metallständer mit einer einzigen Glühbirne aufgestellt. Die Lampe zeigt an, dass kein Künstler die Bühne nutzen darf. Das „Ghost Light“ brennt die ganze Nacht hindurch – bis sich die Bühne mit Leben füllt. Das Werk war eine Übung in Kreativität, entstanden zur Solo- Klaviermusik von Franz Schubert. dpa-BILD:

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