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Hamburg Schaulaufen auf dem Roten Teppich für die Goldene Kamera: Hollywood-Stars und deutsche Filmprominenz sind am Samstagabend zur Verleihung des Film- und Fernsehpreises in die Hamburger Messehallen gekommen. Hunderte Fans warteten, um einen Blick auf Jane Fonda, Nicole Kidman oder Colin Farrell zu erhaschen.

Im schwarzen Anzug, die Hände lässig in den Hosentaschen, präsentierte sich der 40-jährige Farrell den Fotografen. „Ich bin sehr dankbar“, sagte er den wartenden Journalisten über seine Auszeichnung als bester internationaler Schauspieler bei der Goldenen Kamera.

Nicole Kidman, die als beste internationale Schauspielerin die Goldene Kamera erhielt, zeigte sich in einem langen Abendkleid mit Blumen-Applikationen und viel Vorfreude auf dem Roten Teppich: „Ich will loslegen!“, beschrieb die lachende Kidman ihre Stimmung kurz vor dem Beginn der Sendung. Ein weiterer Stargast des Abends, die 79-jährige Jane Fonda, erschien in rot-schwarz-weißer, figurbetonter Abendgarderobe.

Der Mafia-Thriller „Auf kurze Distanz“ (Das Erste) ist mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet worden. Der Streifen gewann gegen das Obdachlosen-Drama „Ein Teil von uns“ und den Krimi „Zielfahnder: Flucht in die Karparten“, die beide ebenfalls im Ersten liefen. In „Auf kurze Distanz“ sind Tom Schilling und Edin Hasanovic Gegenspieler im brutalen Milieu der Wettmafia. „Ein ungemein dichter Thriller um Gewalt, Verrat, Freundschaft“, urteilte die Jury. „Großartiges Tempo, hohe Spannung.“ Regie führte Philipp Kadelbach.

Wotan Wilke Möhring hat für seine Rolle in dem RTL-Dreiteiler „Winnetou“ die Goldene Kamera bekommen. Der 49-Jährige sei als Besetzung ein Coup gewesen, begründete die Jury ihre Entscheidung. „Er gibt den Westernhelden physisch wie charakterlich ungemein glaubhaft.“ „Ich freu“ mich wahnsinnig“, sagte Möhring. Er setzte sich in der Kategorie „Bester deutscher Schauspieler“ gegen seine beiden Kollegen Tom Schilling „Auf kurze Distanz“ (Das Erste) und Tobias Moretti „Im Namen meines Sohnes“ (ZDF) durch.

Schauspielerin Lisa Wagner hat für ihre Darstellung als mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe in „Letzte Ausfahrt Gera“ (ZDF) die Goldene Kamera gewonnen.„Exzellent, wie sie mit undurchsichtigem Mienenspiel, in Starre verharrend die Bedrohlichkeit der Frau Zschäpe entlarvt“, urteilte die Jury.

Teilweise war der Ansturm auf dem roten Teppich so groß, dass die Gäste warten mussten, bevor sie über ihn schreiten konnten. Zu den Ersten, die sich den Fans und Fotografen präsentierten, gehörten die Schauspieler Matthias Matschke und Marie-Luise Marjan. Auch der Schlagerstar Roberto Blanco und Fernsehkoch Horst Lichter waren unter den frühen Gästen. Armin Rohde - mit schwarzer Sonnenbrille - machte Faxen für die Fotografen. Zu der live im ZDF übertragenen Show, deren Ausrichter die Funke Mediengruppe ist, wurden 1200 Gäste erwartet.

In einigen nationalen Kategorien sollten die Gewinner erst in der Show bekanntgegeben werden. Andere Gäste brauchten nicht mehr nervös zu sein, sie standen bereits als Preisträger fest - so wie die TV-Journalisten Caren Miosga, Marietta Slomka und Peter Kloeppel, die stellvertretend für ihre Redaktionen in der Kategorie „Beste Information“ ausgezeichnet wurden. „Ich bin ganz froh, dass ich gar nicht aufgeregt sein muss, weil wir schon wissen, dass wir alle drei - nämlich RTL, ARD und ZDF - zusammen die Auszeichnung bekommen“, sagte Miosga, die in einem langen, schulterfreien Kleid zu der Gala gekommen war.

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