Bochum Die Ruhrgebietskomödie „Radio Heimat“ nach Geschichten von Frank Goosen („Liegen lernen“) biegt auf die Zielgerade ein. Am Dienstag machte die Filmcrew Station in Bochum. Drehorte waren eine Kneipe in Bochum-Wattenscheid und der Stadtpark. In Goosens Geschichten und im Film geht es um die Sorgen und Nöte von vier pubertierenden Jungs zwischen Fußball, Pils und dem ersten Sex. Am Ende auf der Klassenfahrt an die Ostsee kommt das Film-Quartett seinem Ziel näher. Bis es aber soweit ist, müssen sich Frank, Pommes (Jan Bülow), Spüli (Hauke Petersen) und Mücke (Maximilian Mundt) in der Arbeiteratmosphäre des Ruhrpotts durchschlagen.

„Auf die Drehtage freuen wir uns schon“, sagt David Hugo Schmitz, der die Rolle des jungen Frank übernimmt. Regisseur Matthias Kutschmann versetzt dabei seine Jungs in die 80er Jahre. Freibad, Schrebergarten und Frikadellen „vonne Omma“ (Anja Kruse). Wie man die Mädchen ergattert, ist nicht ganz klar. Hilfe von den Eltern gibt es nicht. Damals schien alles leichter. Da hatte Franks Mutter (Sandra Borgmann) die Beziehung mit dem „Vatter“ (Stephan Kampwirth) klar gemacht. In der Tanzschule müssen die dann auch erstmal lernen, dass nicht Tanzen sondern Anpacken das Wichtigste ist. Nebenbei geht die Karriere als Rockmusiker im Bergarbeiter-Chor den Bach runter, bevor sie angefangen hat.

Regisseur Kutschmann und Produzent Christian Becker haben gleich ein ganzen Starensemble dem jugendlichen Quartett zur Seite gestellt. Mit von der Revierpartie sind unter anderem Peter Lohmeyer, Heinz Hoenig, Martin Semmelrogge, Willi Thomczyk, Ralf Richter, Elke Heidenreich, Jochen Nickel und Ingo Naujoks.

Und damit stehen einige Akteure des Revier-Films „Bang Boom Bang“ von 1999 wie Thomczyk, Nickel, Richter und Semmelrogge vor der Kamera. „Rund 50 Rollen gab es diesmal zu besetzen“, sagt der Dortmunder Regisseur Kutschmann. „Die Erwachsenen spielen meist nur in Episoden des Films eine Rolle“, betont Produzent Becker. „Die Hauptfiguren sind die Jugendlichen.“

Damit „Radio Heimat“ ein sicherer Erfolg wird, stehen der Crew auch noch die erfahrenen Ruhrgebiets-Regisseure Peter Thorwarth „Bang Boom Bang“ und Adolf Winkelmann („Nordkurve“) zur Seite.

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