Frankfurt /Main Das Frankfurter Caricatura-Museum zeigt den Komiker Otto Waalkes als Maler und Zeichner. Ottos Erfolg als Bühnenkünstler habe den bildenden Künstler zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt, teilten die Ausstellungsmacher am Freitag mit: „Seine Gemälde sind ein Parforceritt durch die Kunstgeschichte, in dessen Verlauf Waalkes sich der unterschiedlichen malerischen Techniken bedient.“

Vom 26. April bis zum 2. September sind 200 seiner Arbeiten in Frankfurt zu sehen – einer Stadt, zu der Otto eine besondere Beziehung hat: Er war der „Neuen Frankfurter Schule“ eng verbunden, viele seiner Texte und Drehbücher wurden von Mitgliedern des Satiriker-Zirkels um Robert Gernhardt geschrieben.

Der in Emden geborene Komiker, der einer der erfolgreichsten Vertreter des deutschen Humors ist, feiert am 22. Juli seinen 70. Geburtstag. Im Europa-Park in Rust waren bis Januar rund 100 seiner Werke aus mehr als fünf Jahrzehnten zu sehen. Ottos Repertoire habe „weit mehr zu bieten“ als Ottifanten, teilte das Museum mit. Die Figur ersann Otto schon als Schüler, bis heute ist sie sein Markenzeichen. Hier sei „kein Anfänger am Werk, der im Rentenalter ein neues Hobby entdeckt, sondern ein Könner, der nun dem bildnerischen Gestalten mehr Zeit widmen möchte als bisher“.

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