KöLN Ein Herz für Außenseiter hat die Jury des Deutschen Fernsehpreises 2007 bewiesen. Überraschend wurde am Sonnabend im Kölner Coloneum die ARD-Familienkomödie „Rose“ mit Corinna Harfouch in der Kategorie „Bester Fernsehfilm/Mehrteiler“ ausgezeichnet. Der Debütfilm des 31-jährigen Regisseurs Alain Gsponer setzte sich damit unter anderem gegen das ARD-Weltkriegsdrama „Die Flucht“ mit Maria Furtwängler durch.

Bereits im Vorfeld bekannt war die Ehrung für den Schauspieler Götz George. Der Mime, der im nächsten Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, nahm unter dem donnernden Applaus seiner Kollegen den diesjährigen Ehrenpreis für sein Lebenswerk entgegen. Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher wurde mit dem Sonderpreis geehrt.

Ein Außenseitersieg gelang auch Matthias Koeberlin. Der sichtlich geschockte „Jungspund“, wie sich der 33-Jährige in seiner Dankesrede bezeichnete, setzte sich gegen die „Altmeister“ Ulrich Tukur und Friedrich von Thun in der Kategorie „Bester Schauspieler“ durch. Beste Schauspielerin wurde Furtwängler als „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm.

Gegen die Favoriten entschied die Fernsehpreis-Jury ebenfalls bei der Auszeichnung für die Beste Informationssendung. „Wir sind auch überrascht“, kommentierte „RTL Aktuell“-Chefmoderator Peter Kloeppel den Sieg über die ARD-„Tagesthemen“ und das „heute-journal“ vom ZDF.

Am erfolgreichsten verlief die in diesem Jahr von RTL übertragene und erstmals von Marco Schreyl moderierte Gala für die ARD. Insgesamt zehn Preise entfielen auf Produktionen des Senders. Fünf Auszeichnungen gingen an das ZDF, vier an Pro7, jeweils zwei an Sat.1 und RTL.

Mehr Infos unter

www.deutscherfernsehpreis.de

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