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Düsseldorf Die füllige Kunsthändlerin trägt ein Diadem im Haar, ein lila Kleid und blickt starr durch eine dicke Brille. So hat Otto Dix 1924 „Mutter Ey“ gemalt, die als Kunsthändlerin im frühen 20. Jahrhundert die Kulturszene im Rheinland mitgeprägt hat. Nun bleibt das bekannte Porträt dauerhaft in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Mit finanzieller Unterstützung mehrerer Geldgeber hat das vom Land NRW getragene Düsseldorfer Museum das Gemälde angekauft. Das Bild war zuvor lediglich als Leihgabe in dem Museum zu sehen. Am Dienstag wurde der Erwerb eines der bedeutendsten Porträts des Malers vorgestellt.

Mit dem endgültigen Verbleib in Düsseldorf kommt „Mutter Ey“ quasi nach Hause. Ihre Galerie befand sich einst auf dem Areal der Kunstsammlung. Die aus einfachen Verhältnissen stammende, geschiedene Frau (1864–1947) hatte in der Nähe der Kunstakademie eine Backwarenhandlung. Sie nahm von Studenten Bilder in Zahlung und wurde so zur Kunsthändlerin.

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