Bremen Die Hansestadt Bremen ist für vieles bekannt: die Weser, die Stadtmusikanten oder für den Freimarkt. Deutschrap aus Bremen kennen jedoch nur die wenigsten. An Ostern soll sich das nun ändern: Am Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. April, geben sich bei der 7. Auflage des Mile-of-Style-Festivals im „Aladin“ mehr als 50 Deutschrap-Künstler und DJs die Mikrofone in die Hand.

Nach einem Jahr Festival-Pause hat das Organisatorenteam an Ostern eine bunte Mischung aus Künstlern verschiedener Stilrichtungen gewinnen können. Am Sonnabend sollen unter anderen die Gangster-Rapper Kollegah und Xatar die Menge dazu bringen, die Arme in die Luft zu strecken. Poppigere Klänge schlägt das Hip-Hop-Quartett Die Orsons an. Der noch nicht bekannt gegebene Co-Headliner am Sonnabend lässt die Fans allerdings weiterraten.

Einen Tag später wird Haftbefehl dem Bremer Publikum zeigen „wer der Babo ist“. Weitere bekannte Künstler am Sonntag: Prinz Porno, der Frankfurter Bozz Azad, B-Tight und MoTrip. Als Lokalmatador tritt der Bremer Joka auf. An den Plattentellern werden unter anderem Harris, die Beathoavenz, DJ Stickle und DJ Stylwarz stehen.

„Ein Wahnsinns-Liveprogramm, in dem wir alle Genres im Deutschrap abdecken“, freut sich Joshua Krüger vom Organisationsteam.

Deutschrap-Kenner im Nordwesten ist das Mile of Style seit Längerem ein Begriff. Hip-Hop-Fans in der Region Leer begannen in der Vergangenheit erste kleinere Partys und Events zu organisieren, bei denen Rapmusik auf Deutsch gespielt wurde. Vor fünf Jahren entstand auf diese Weise das erste Mile-of-Style-Festival in Aurich.

„Mit dieser Musik sind wir aufgewachsen, daher waren wir besonders motiviert“, erklärt Krüger den Ehrgeiz im Organisationsteam. Die Fangemeinde wuchs – und damit wechselte auch der Veranstaltungsort. Zuletzt fand das Musikfestival im Jahr 2013 im Zollhaus Leer statt. 1200 Besucher pro Tag, mehr war nicht möglich. In der Bremer Diskothek „Aladin“ in Hemelingen (Hannoversche Straße 11) erwarten die Organisatoren pro Tag etwa 2000 Besucher. „Eine ganz andere Größenordnung, die wir nun abdecken können“, sagt Krüger.

In zwei Hallen dürfen sich die Musiker auf zwei Bühnen austoben. So könne sich der Besucher besser aussuchen, welchen Künstler er sich anhören möchte, erklärt Krüger. Das Mile of Style bietet aber noch mehr als Musik. Im Außenbereich sprühen Graffiti-Künstler aus ganz Deutschland Bilder auf Stell- und Leinwände. Auf einer Tag-Wall können sich die Besucher verewigen und ihrer künstlerischen Freiheit gerecht werden.

Das Liveprogramm auf den Bühnen startet an beiden Tagen um 15 Uhr und endet gegen 1 Uhr. Anschließend sind alle Gäste eingeladen, auf der Aftershow-Party zu feiern – oder auch nur zur Aftershow-Party zu kommen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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