BERLIN Der Film „Die Fremde“ der Berliner Produzentin und Regisseurin Feo Aladag soll bei der 83. Oscar-Verleihung 2011 für Deutschland ins Rennen gehen. Eine unabhängige Jury, von German Films berufen, habe den Film ausgewählt, teilte eine Sprecherin in München mit. „Der Film behandelt auf höchst dramatische und subtile Weise den Kampf einer jungen deutsch-türkischen Mutter um ihre Selbstbestimmung in zwei Wertesystemen“, hieß es in der Begründung der Jury.

Die gebürtige Wienerin Aladag bezeichnete die Entscheidung als „unglaublich große Ehre“. Mit Spannung blicke sie in die nächste Runde und hoffe sehr, dass der Film auch die Mitglieder der Academy of Motion Pictures Arts & Sciences überzeugt.

Unter allen nationalen Einreichungen nominiert die Academy am 25. Januar 2011 diejenigen fünf Filme, die an der Endauswahl des Wettbewerbs um den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film teilnehmen.

„Die Fremde“ mit Sibel Kekilli in der Hauptrolle ist eine Koproduktion von Independent Artists Filmproduktion mit WDR, RBB und Arte.

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