Berlin /Oldenburg Zur Unterstützung der Provenienzforschung in deutschen Museen, Bibliotheken und Archiven werden aus dem Haushalt von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) nun weitere Fördergelder in Höhe von 750 000 Euro bereitgestellt. Die Mittel für neue oder laufende Forschungsprojekte zum Kunstraub in der Zeit des Nationalsozialismus sollten dazu beitragen, gerechte Lösungen bei der Rückgabe der Werke zu finden, so Neumann in Berlin.

Gefördert werden die Uni Magdeburg, das Münchner Stadtmuseum, das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, die TU Berlin, das Stadtmuseum Berlin, das Potsdam Museum, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, das Institut für die Geschichte der deutschen Juden Hamburg, die Kunstsammlungen Chemnitz, das Zentralinstitut für Kunstgeschichte München und die Klassik Stiftung Weimar.

Bislang seien durch die Arbeitsstelle an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz 107 Projekte in 90 Einrichtungen gefördert worden. Die Arbeitsstelle wird jedes Jahr mit zwei Millionen Euro gefördert, von diesem Jahr an kommen weitere 358 000 Euro von der Kulturstiftung der Länder.

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