Berne Als Dirk Lüken 1963 seine Stelle als Organist an der St.-Aegidius-Kirche in Berne (Kreis Wesermarsch) antrat, hatte er sich viel vorgenommen: Nicht weniger als das Gesamtwerk von Johann Sebastian Bach (1685–1750) auf Orgel und Cembalo wollte er in Konzerten zu Gehör bringen. 50 Jahre später hatte Lüken diesen Plan im Rahmen der von ihm gegründeten Berner Abendmusiken erfolgreich umgesetzt. Am Neujahrstag ist der ehemalige Organist, Kantor und Komponist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das teilte die Kirchengemeinde Berne mit und würdigte das Wirken des Kirchenmusikers.

Dirk Lüken komponierte im Laufe seines Lebens nicht weniger als 813 Stücke, darunter vier Sinfonien, eine Sonate für Cello solo und 150 Choralsätze. In seinen letzten Lebensjahren trat er als Dichter vorder- und hintergründiger Lyrik hervor. Lüken war als Schriftsteller ein aufmerksamer, zeitkritischer und offener Beobachter.

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Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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