Berlin Der Countdown läuft: Am 30. September endet die Bewerbungsfrist für die deutschen Städte, die Europäische Kulturhauptstadt 2025 werden wollen. Chemnitz, Dresden, Gera, Hannover, Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg und Zittau werfen den Hut in den Ring. Am 1. Oktober stellen sich die Kandidaten auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. Die Kulturstiftung der Länder führt das Auswahlverfahren durch. Am 12. Dezember wird eine internationale Jury verkünden, welche Städte in die zweite Runde des Bewerbungsprozesses kommen. Die Schluss-Auswahl ist dann für das kommende Jahr geplant.

Neben Deutschland wird auch Slowenien im Jahr 2025 eine Kulturhauptstadt stellen. Die letzte Europäische Kulturhauptstadt aus Deutschland war 2010 Essen mit dem Ruhrgebiet.

Magdeburg beispielsweise lässt sich für den Wettbewerb von den Experimenten des Naturwissenschaftlers Otto von Guericke (1602–1686) inspirieren. Er schuf etwa die „Magdeburger Halbkugeln“ und erzeugte ein Vakuum. Bauliche Lücken und Leerstände sollen nun bei der Bewerbung als „Stadt des Vakuums“ helfen. „Wir wollen als Stadt perfekter werden“, sagte Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD). Magdeburg hat ein 60 Seiten starkes Bewerbungsbuch mit der Vision und den Themen für den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 abgegeben.

„Hier Jetzt Alle für Europa!“ lautet das Motto von Hannover. Nach antikem Vorbild will die niedersächsische Landeshauptstadt eine Agora – ein Kunst- und Debattierforum – in der City schaffen. Mit „Beets, Roses and the meaning of life“ (Rüben, Rosen und der Sinn des Lebens) ist die Bewerbung der Stadt Hildesheim überschrieben. Dabei stehen die Rüben für Landwirtschaft und Bodenständigkeit, die Rosen für Schönheit und Lebenswillen.

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