Berlin Nach der Rückgabe von Gemälden des NS-belasteten Malers Emil Nolde aus den Arbeitsräumen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen nun auch die als Ersatz genannten Arbeiten des Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff infrage. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur wird hinter den Kulissen erneut über mögliche Leihgaben verhandelt.

Nolde (1867–1956) wurde von den Nazis als „entarteter Künstler“ diffamiert. Gleichzeitig war der Maler NS-Parteimitglied und nach Erkenntnis von Kunsthistorikern ein Antisemit, Rassist und überzeugter Nationalsozialist. Von Schmidt-Rottluff sind aus der Zeit des Ersten Weltkriegs antisemitische Äußerungen bekannt. In der NS-Zeit trat der Künstler anders auf.

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