OLDENBURG Durch das Engagement Helene von Oldenburgs und mit Hilfe der Oldenburgischen Landschaft ist es jetzt möglich geworden, erstmals Aquarelle und Zeichnungen Ameli Herzogin von Oldenburgs im Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte vorzustellen. Eröffnet wird die bis zum 24. Juli laufende Schau am 27. Mai um 18 Uhr im Prinzenpalais (Damm 1). Entstanden sind die Werke in sechs Jahrzehnten und nahezu „en passant“, so Rainer Stamm, der Leiter des Landesmuseums.

Obwohl die Künstlerin durch die Erziehung ihrer beiden Kinder in Anspruch genommen wurde, fand sie immer wieder Zeit, sich der Malerei zu widmen. Ameli Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (88) hatte 1951 den heutigen Chef des Hauses Oldenburg, Anton Günther Herzog von Oldenburg, geheiratet. Sie wurde zu einer Zeit geboren, als Walter Müller-Wulckow, der 1920 zum Gründungsdirektor des Landesmuseums berufen wurde, die Moderne im Oldenburger Schloss installierte.

Kurz nach 1945 studierte Ameli von Oldenburg unter anderem bei Erich Heckel in Karlsruhe – wenige Jahre bevor Gerhard Wietek sich bei Heckel bemühte, Werke der Dangaster Zeit des Brücke-Künstlers zu erwerben.

Die gezeigten Arbeiten sind erstmals überhaupt in einer Schau zu sehen. Sie entstanden zwischen den 30er und den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Mit der Kabinettausstellung der Aquarelle und Zeichnungen in Oldenburg begegnen sich Tradition und Moderne, begegnen sich das Haus Oldenburg und die seit der Abdankung des letzten Großherzogs im Schloss und Prinzenpalais gewachsenen Sammlungen.

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