New York Trotz eines Auktionsrekordes vor einem halben Jahr mit einem Triptychon des irischen Malers Francis Bacon hat ein ganz ähnliches Bild jetzt die Erwartungen der Kunsthändler enttäuscht. „Three Studies for a Portrait of John Edwards“ ging am Dienstagabend bei Christie“s in New York zwar für beachtliche 72 Millionen Dollar (53 Millionen Euro) weg. Intern hatte Christie“s jedoch mit 80 Millionen gerechnet.

„Three Studies of Lucian Freud“ hatte bei der letzten Herbstauktion überraschend 142,4 Millionen Dollar (104 Millionen Euro) gebracht und war damit als bisher teuerstes versteigertes Bild in die Kunstgeschichte eingegangen. Jetzt war statt Freud Bacons Freund Edwards zu sehen. Bacon war Zeitzeugen zufolge verliebt in den jungen Mann, Edwards wiederum sagte, Bacon sei „wie ein wahrer, echter Vater“ für ihn gewesen. Bacon hatte Edwards 1992 auch sein Vermögen von elf Millionen Pfund hinterlassen.

Das Triptychon war zum letzten Mal 2001 versteigert worden. Damals hatte es gerade einmal gut drei Millionen Pfund gebracht.

Zwei Werke aus Andy Warhols Serie „Death and Disaster“ haben erlösten zusammen mehr als 100 Millionen Dollar (73 Millionen Euro) erlöst.

„Race Riot, 1964“ wechselte bei Christie“s in New York für 62,9 Millionen Dollar den Besitzer und brachte damit weit mehr als die zuvor geschätzten 45 Millionen. Auch Warhols „White Marilyn“-Gemälde, das kurz nach dem Selbstmord von Marilyn Monroe im Jahr 1962 entstanden war, lag mit 41 Millionen Dollar mehr als 20 Millionen über dem erwarteten Erlös.

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