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ISTANBUL Der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk (59) öffnet nach mehrjährigen Vorbereitungen in Istanbul sein „Museum der Unschuld“. Die dort von diesem Sonnabend an gezeigten Exponate aus dem Alltagsleben der Türkei visualisieren den gleichnamigen Roman des Schriftstellers, der die Geschichte einer schmerzlichen Liebe erzählt.

„Es ist nicht nötig, den Roman zu lesen, um das Museum genießen zu können“, sagte Pamuk an Freitag in Istanbul bei der Vorstellung des Hauses, das er selbst gekauft und mit Hilfe deutscher Architekten umgebaut hat.

In dem Museum werden Gegenstände ausgestellt, die in Pamuks Roman eine wichtige Rolle spielen und die der Autor selbst gesammelt hat. Das Museum sei aber mehr als nur eine Illustration des Buches, sagte er. „Ich schrieb das Buch, die Stücke besorgend, Schritt für Schritt.“

In dem 2008 veröffentlichten Buch, das auch ein Sittenbild der Türkei ist, geht es um die Geschichte einer Liebe im Istanbul der 1970er Jahre. Kemal erkennt nach seiner Verlobung mit Sibel zu spät, dass er seine Geliebte Füsun verloren hat. Er errichtet der verlorenen Liebe ein „Museum der Unschuld“ aus Gegenständen, die für ihn Zeit und Gefühl eingefangen haben.

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