Braunschweig Das angesehene Herzog-Anton-Ulrich-Museum will im September 2016 mit Arbeiten von Cranach, Dürer, Baselitz und Beuys wieder eröffnen. „Das Medium Zeichnung werden wir erkunden“, sagte Museumsdirektor Jochen Luckhardt am Freitag auf der Museumsbaustelle in Braunschweig. Die Schau soll Werke aus sieben Jahrhunderten umfassen. Das 1887 errichtete Gebäude wird saniert und ist seit 2009 geschlossen. Ein neuer Erweiterungsbau wurde 2010 fertiggestellt.

„Der alte Rohbau wurde komplett entkernt“, sagte Luckhardt vor nackten Wänden im alten Museumsbau. So seien etwa Lüftung und Brandschutz neu. Historische Türen und Treppen blieben aber erhalten. Die Sanierung soll Ende Mai 2015 abgeschlossen sein, im Herbst des Folgejahres will das Haus dann die Türen für Besucher öffnen. Das Kunstmuseum des Landes Niedersachsen hat unter anderem Werke von Peter Paul Rubens, Rembrandt und Jan Vermeer.

Das Haus bekommt neben neuer Technik auch eine veränderte Raumaufteilung. Dadurch gewinnen die Museumsmacher 800 Quadratmeter Fläche, unter anderem für Sonderschauen im Erdgeschoss. Die Dauerausstellung soll auf 4000 Quadratmetern etwa 4000 Kunstwerke zeigen. Insgesamt umfasst die Sammlung etwa 190 000 Werke.

Die Renovierungsarbeiten kosten rund 19 Millionen Euro Landesgeld. Für die Einrichtung werden weitere vier Millionen Euro fällig, von denen die Hälfte aus Drittmitteln stammt. Das Haus sollte ursprünglich 2012 fertig saniert sein. Das Land habe die finanziellen Mittel erst mit Verspätung freigegeben, erklärte Peter Herrmann vom Staatlichen Baumanagement. Daher konnten die Arbeiten erst 2013 starten.


Infos unter:   www.museum-braunschweig.de 
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