Hamburg „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson war schon bald nach ihrem Erscheinen 1883 ein Bestseller. Der Roman ermöglichte seinem Autor ausgedehnte Reisen um die Welt, zuerst nach Nordamerika und Hawaii, später durch die gesamte Südsee.

Seitdem ist der Abenteuer-Klassiker um den jungen Jim Hawkins und den Schiffskoch John Silver immer wieder neu übersetzt, dramatisiert und verfilmt worden. Wikipedia zählt ein gutes Dutzend Fortsetzungen auf, zu denen sich nun Andrew Motions „Silver. Rückkehr zur Schatzinsel“ gesellt. Der Brite (61), der vor allem mit seinen Gedichten und Biografien über John Keats und Philip Larkin bekannt geworden ist, erzählt die Geschichte von Jim Hawkins junior und Natty Silver, der Tochter John Silvers.

Sie brechen zur Schatzinsel auf, um das zurückgelassene Silber des Piratenkapitäns Flint zu suchen. Doch auf der Insel erwartet sie keine Schatzsucher-Romantik, sondern eine grausame Überraschung, die hier nicht verraten werden soll. Denn Andrew Motions Fortsetzung liest sich ebenso spannend wie das berühmte Vorbild. Übersetzt hat dieses abenteuerliche Sprachkunstwerk Klaus Modick, selber ein ausgewiesener Stevenson-Kenner und Übersetzer.

Mit seiner Übersetzung ist dem Oldenburger ein großer Wurf gelungen, der dem Original weder an erzählerischer Dichte noch an sprachlicher Brillanz nachsteht.

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