Gefahrgut-Lkw umgekippt – A29 beidseitig voll gesperrt
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Unfall Bei Großenkneten
Gefahrgut-Lkw umgekippt – A29 beidseitig voll gesperrt

Die Reaktionen sind heftig. Bundeswehr und Bundespolizei ein Heer von AfD-Wählern? Das wollen die zuständigen Minister und Gewerkschafter so nicht stehen lassen. Friedrich Merz jedenfalls hat mit einem Interview den Eindruck erweckt, dass Soldaten und Polizisten in Scharen ihr Kreuzchen in der Wahlkabine bei den Rechtspopulisten machen würden.

Schlechte Stimmung und Enttäuschung über den Dienstherren – da geht man halt zur AfD, so die Botschaft des CDU-Politikers und Merkel-Rivalen. Und es hagelt zu Recht Kritik. Merz stellt die Angehörigen der Bundeswehr und Bundespolizei unter Generalverdacht, schiebt sie in die rechte Ecke. Als Beleg für seine These führt er Gespräche mit Abgeordneten aus dem Innen- und Verteidigungsausschuss des Bundestages an. Mit seinen Infos vom Hörensagen stempelt er kurzerhand die Staatsdiener in Uniform ab und bringt auch sie gegen sich auf.

Und ganz nebenbei gibt es Seitenhiebe für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Innenminister Horst Seehofer, will sie und nicht zuletzt Kanzlerin Angela Merkel dafür verantwortlich machen, dass sich Soldaten und Polizisten im Stich gelassen fühlen und angeblich zur AfD abdriften. Merz brennt. Er will lieber heute als morgen zurück in die Politik und hofft darauf, der nächste Kanzlerkandidat der Union zu werden. Bereits im Rennen um den Parteivorsitz hat der CDU-Politiker allerdings eine Reihe von Fehlern gemacht, hat überzogen, etwa als er das Asylrecht infrage stellte. Kaum hat er seinen nächsten Wahlkampf in eigener Sache gestartet, da hakt es wieder und die Empörung ist groß.

Bundeswehrsoldaten und Polizisten hier für seine Kampagne zu missbrauchen, das geht nach hinten los. Einmal mehr geht Merz einen Schritt zu weit.


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Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
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