Deutschland geht’s wirtschaftlich blendend. Aber nicht nur bei vielen Erwachsenen kommt diese Stimmung nicht an. Während Kinder die eigene Familie als Hort der Geborgenheit wahrnehmen, erleben sie die Welt da draußen als Ort der Verunsicherung. Vor allem die Schule. Mobbing, mangelnde Sicherheit, sinkendes Vertrauen in die Lehrer.

Noch etwas lässt aufhorchen. Die Stimmung der Schüler hängt entscheidend ab von der Schulart. Den Gymnasiasten geht’s gut, die Hauptschüler klagen. Einige Bundesländer haben die Schulart längst abgeschafft, doch verlagert das nur das Problem. Es gibt eine wachsende Zahl von Schülern, die sich früh abgehängt fühlen. Hauptschule, neue Modelle der Realschulen oder Gesamtschule – es geht weniger um den Namen, als um die Inhalte. Was kann Kindern Selbstwertgefühl verschaffen, gerade falls es in Mathe oder Englisch nicht so läuft. Sport wäre zu nennen oder kreative Fächer, es gab mal so was wie Werken. Wie immer der Schultyp am anderen Ende der Bildungsskala heißt, er muss gestärkt werden.


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Peter Riesbeck Korrespondentenbüro Berlin
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