Wer im Gasthaus sitzt und etwas trinken will, muss bestellen. Auf Ofenerdiek übertragen bedeutet das: Die Stadt muss sagen, was sie von der Bahn will. Der Vorwurf der Verwaltung, die Bahn habe sich beim Übergang „Am Stadtrand“ einen schlanken Fuß gemacht und das dortige Verkehrsproblem übergangen, geht ins Leere. Denn über eine Machbarkeitsstudie, wie sich die Stadt eine Lösung vielleicht vorstellen könnte, ist die Diskussion in Oldenburg nie hinausgekommen.

Während die Stadt für den Bahnübergang Alexanderstraße eine Lösung verhandelt hat, ließ sie die Dinge in Ofenerdiek leider treiben. Bis heute gibt es keine klare Willensbekundung, was „Am Stadtrand“ passieren soll.

Die Vereine in Ofenerdiek sind beherzt vorangegangen. Sie haben ein klares Meinungsbild erstellt und wissen, was sie wollen: den Bau einer Bahnunterführung.

Mit Blick auf die absehbaren juristischen Schritte der Stadt gegen den Streckenausbau drängt die Zeit: Sollte sich im Rat eine Mehrheit für eine Verfahrensklage finden, ist eine klare Antwort gefragt: Was will die Stadt am Bahnübergang „Am Stadtrand“?

Die Zeit des Zauderns ist zu Ende. Ob Ausbau oder Unterführung – Verwaltung und Politik müssen sich erklären. Dass die Bahn bei ihren Planungen „Am Stadtrand“ ausgespart hat, hat sich die Stadt selbst zuschreiben.

Christoph Kiefer zum Bahnübergang in Ofenerdiek


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Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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