Es zieht sich wie Kaugummi: das baurechtliche Verfahren für das neue Wohngebiet Augustfehn-Hengstforde. Drei Bebauungspläne gibt es inzwischen für das 30 Hektar große Areal mit 300 geplanten Grundstücken.

Wen sollte das interessieren? Vor allem Bauwillige, denn Bebauungspläne enthalten Bauvorschriften, die es vor allem im südlichen Bereich des neuen Wohngebiets in sich haben: Dort soll es aus Schallschutzgründen besondere Auflagen geben. Fenster sollen sich Richtung Süden trotz eines fünf Meter hohen Lärmschutzwalls nicht öffnen lassen und/oder die Südseiten der neuen Häuser sollten verglaste Vorbauten (Wintergärten) erhalten. Obendrein dürften Außenwohnbereiche wie Terrassen nicht nach Süden ausgerichtet sein.

Würden Sie Hunderttausende investieren, um auf einem Grundstück mit Südlage solche Einschränkungen und zusätzliche Kosten zu haben? Wohnbebauung gehört hier einfach nicht hin, es bedarf anderer Lösungen. Trotz Zeitprobleme darf das Thema vom Rat so nicht durchgewunken werden.

Doris Grove-Mittwede über die baurechtlichen Grundlagen für das Wohngebiet Augustfehn/Hengstforde


@ Die Autorin erreichen Sie unter 
Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Weitere exklusive Plus-Artikel

NWZONLINE-NEWSLETTER

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten.
Meine E-Mail wird nur zu diesem Zweck verwendet.
Einwilligung jederzeit wider­rufbar, Abmeldelink in jeder E-Mail. Die Datenschutz­erklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.