Mit einem Vergleich ist der langjährige Zivilprozess zwischen Katja Radvan und Oliver Toth vor dem Oberlandesgericht Oldenburg endgültig zu Ende gegangen. Dennoch ist das Signal, das der 13. Zivilsenat in seinem von beiden Seiten akzeptierten Vorschlag gegeben hat, eindeutig. Wie schon das Landgericht in erster Instanz hegen die OLG-Richter keine Zweifel an der Täterschaft Toths. Die Höhe des nun verhängten Schmerzensgeldes pendelte außerdem deutlich mehr in Richtung der Marke, die der Rechtsanwalt des Opfers schon im Jahr 2018 gefordert hatte.

Es ist das richtige Signal. Wenn eine Gesellschaft will, dass Frauen sich stark in öffentlichen Bereichen wie der Politik engagieren, dann muss sie diese auch schützen. Manchmal fängt es, scheinbar harmlos, mit Fragen nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an – und endet unter der Gürtellinie.

Werner Fademrecht über den Prozessausgang vorm OLG

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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