Die US-Demokraten setzen weiter große Hoffnungen darauf, dass der nun dem Kongress präsentierte Bericht von Russland-Sonderermittler Robert Mueller die Wahl 2020 beeinflussen wird. Sie wünschen sich, dass der Report – der keinen wirklich neuen Sprengstoff lieferte – aufgrund vieler interpretationsfähiger Details weitere Untersuchungen von Donald Trump und dem Umfeld auf erleichtern wird.

Festlegen in der brisanten Thematik der Justizbehinderung wollte sich der US-Sonderermittler ja nicht – sondern offensichtlich eine Bewertung dem Kongress überlassen. Also keine Absolution des Präsidenten, wie sie Mueller bei der Frage einer Verschwörung mit Moskau erteilte, obwohl es ausreichend Verdachtsmomente gab.

Unterm Strich bedeuten die Reaktionen auf die Mueller-Ermittlungen, dass die Schlammschlacht um die Deutungshoheit über den Bericht bis ins Wahljahr anhalten wird.


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Friedemann Diederichs Korrespondentenbüro Washington
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