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blicherweise vermeiden es US-Präsidenten, über ihre Nachfolger öffentlich Schlechtes zu sagen. Barack Obama hat nun mit diesem Tabu gebrochen und gleich einen ganzen Kübel massive Kritik über Donald Trump ausgegossen. Nur sechs Wochen vor den Kongresswahlen und kurz nach dem Enthüllungsbuch Bob Woodwards und dem anonymen Leitartikel eines angeblichen hohen Regierungsbeamten in der „New York Times“ sieht das ganze durchaus nach einer konzertierten und koordinierten Aktion von Demokraten und Trump-Kritikern aus, um schockierte Bürger an die Abstimm-Automaten zu treiben.

Obama setzt mit seinen Attacken dabei auch auf Wähler-Amnesie, was seine acht Jahre im Amt angeht. Denn zu Obamas Agenda zählten auch: Versagen bei der Entschärfung der Rassenkonflikte. Verfolgung von „Whistleblowern“ und missliebigen Journalisten. Eine Justizministerin, die sich heimlich mit Bill Clinton traf – gefolgt von der Einstellung der Ermittlungen gegen Hillary Clinton. Eine Steuerbehörde, die bewusst konservative Organisationen verfolgte. Waffenlieferungen an mexikanische Drogenkartelle. Obama sagte auch: Man werde unter Trump nie drei Prozent Wirtschaftswachstum sehen. Und irrte sich. Das alles legt nahe, dass Obama seine Worte etwas sorgsamer hätte wählen sollen.

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