Heute beginnen die Atomverhandlungen mit dem Iran, und viele Politiker und Kommentatoren prügeln ausgerechnet auf Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein. Das ist selbstgerecht, unfair und ignorant.

Es stimmt schon: Seit Hassan Rohani Irans Präsident ist, gibt sich das Mullah-Regime konziliant. Bei genauem Hinsehen sind alle Konzessionen aber reine Imagekosmetik. Der Iran denkt überhaupt nicht daran, sein Atomprogramm aufzugeben. Das Land mit den größten Ölreserven der Welt will angeblich nur Energie erzeugen. Da darf man schon fragen, wozu Teheran Lang- und Mittelstreckenraketen braucht – Waffen mit bis zu 5000 Kilometer Reichweite, die Atomsprengköpfe tragen können. Mehrfach haben die Mullahs ihren paranoiden Hass auf Israel öffentlich gemacht. Es ist daher verständlich, wenn Netanjahu darauf dringt, das iranische Atomprogramm zu beenden. Jedes Ergebnis der Verhandlungen, das dem Iran Nuklearkapazität belässt, wäre in der Tat ein schlechter Handel.


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Dr. Alexander Will Leiter Newsdesk / Politikredaktion
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