WILHELMSHAVEN Umsonst und draußen mal ganz anders: Als Abschluss und Höhepunkt ihres 125jährigen Jubiläums lud die Banter Kirchengemeinde am Sonntagabend zu einem ganz besonderen Gottesdienst ein.

Vor der historischen Kulisse der Banter Ruine und unter freiem Himmel wurde an den Sturmfluttag der Cosmas- und Damianflut am 25. September 1509 und an die nur kurze Zeit später darauf folgenden weiteren schweren Sturmfluten erinnert, die das einstmalige aus Einzelerhebungen und einer Kirchenwurt bestehende Kirchspiel Bant und seine Bewohner nahezu vollständig von der Landkarte auslöschten.

„Banter Kirche aufgeschlossen“, so lautete das Motto zum Jubiläumsjahr in Bant. Mit dem stimmungsvollen Freiluftgottesdienst wurde das Prinzip in jeder Hinsicht erfolgreich gelebt. Die von Pfarrer Frank Moritz und Pfarrer Rainer Ewald im Wechsel durchgeführte Andacht war nicht nur offen in der Gottesdienstgestaltung und Begleitung durch den Posaunenchor Gödens und die Folkloregruppe Laway, sondern auch für später dazukommende Spaziergänger und Fahrradfahrer, die hier spontan stehen blieben und sich von der stimmungsvollen Atmosphäre einfangen ließen.

Der Freiluftgottesdienst endete mit einem stimmungsvollen Fackelzug, der von der Banter Ruine bis zum Seedeich führte. Dort wurde mit Blick auf das Wattenmeer der Toten historischer und aktueller Fluten gedacht.

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