Im Nordwesten Laufend erreichen uns neue Nachrichten zur Ausbreitung des Coronavirus. Da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf dem Stand der Dinge bleiben, fasst unsere Redaktion nun jeden Abend die wichtigsten Nachrichten vom Tage für Sie zusammen.

Das sind die wichtigsten Nachrichten rund um das Corona-Virus vom Dienstag:

 Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch das Coronavirus für die Bevölkerung in Deutschland jetzt als hoch ein.

  Der größte Autobauer der Welt bekommt nun auch in der Heimat die Coronavirus-Krise deutlich zu spüren: Volkswagen will die Fertigung in vielen Werken aufgrund der wachsenden Gefahr für die Belegschaft unterbrechen. Am Donnerstag werden die Fabriken nach der Spätschicht für zunächst voraussichtlich zwei Wochen geschlossen.

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   Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt.

   Flixbus stellt zu Mittwoch seinen Betrieb ein: Der Fernbusanbieter Flixbus stellt den Betrieb bis auf weiteres wegen der Coronavirus-Krise ab Mitternacht ein. Flixus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 17. März 2020 24 Uhr aussetzen, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

  Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) fordert ein härteres Vorgehen gegen Falschnachrichten und Halbwahrheiten in der Coronakrise. Pistorius rief die Bundesregierung auf, dafür entweder Möglichkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz aufzuzeigen oder schnellstmöglich das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten beziehungsweise das Strafgesetzbuch anzupassen. Es müsse verboten werden, öffentlich unwahre Behauptungen die Versorgungslage der Bevölkerung, die medizinische Versorgung oder Ursache, Ansteckungswege, Diagnose und Therapie der Erkrankung Covid-19 zu verbreiten, sagte Pistorius.

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   Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ist am Dienstag in Berlin Befürchtungen entgegengetreten, in der Corona-Krise könnten Lebensmittel knapp werden. „Es ist genug für alle da“, sagte Klöckner: „Hamsterkäufe sind nicht nur unnötig, sie schaden auch.“ Sie forderte die Bevölkerung auf, Ruhe und Augenmaß zu bewahren und mit Bedacht einzukaufen. Wer massiv mehr kaufe als er brauche, handele unsolidarisch.

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   Die Schließungen in der Region laufen an: Neben Großketten wie Ikea, haben auch die meisten anderen Einzelhändler, die keine Ausnahmegenehmigung haben, seit diesem Dienstag geschlossen. Die großen Supermarktketten bereiten sich derweil auf die kommenden Wochen vor.

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   Während in Bremen Gefangene, die wegen einer nicht gezahlten Geldstrafe einsitzen, die Haftanstalten wegen der Corona-Gefahr nun verlassen dürfen, bleiben die Türen in Oldenburg für diese Menschen vorerst weiter geschlossen.

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  Bis zum 16. März, 15 Uhr, sind dem Robert-Koch-Institut in Deutschland 6.012 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.174 Fälle mehr als am Vortag. In Niedersachsen gibt es bislang 563 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+175 im Vergleich zu gestern).

  In der Corona-Krise halten wir zusammen – und sind gemeinsam stark. Es gibt viele Beispiele, wie die Menschen jetzt zusammenstehen: Nachbarn helfen sich gegenseitig beim Einkaufen oder der Kinderbetreuung, Gaststätten organisieren Lieferdienste, Geschäfte bieten besondere Serviceleistungen an. Wir informieren Sie über die Krise und ihre Folgen, berichten aber auch, wie die Menschen diese Krise meistern und wie uns der Ausnahmezustand zusammenschweißt. Kennen auch Sie Beispiele, wo wir gemeinsam stark sind? Dann schreiben Sie uns per eMail an: red.regionales@nwzmedien.de

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