BRAUNSCHWEIG Deutschlands Judo-Frauen sind für die Weltmeisterschaften gerüstet. Olympiasiegerin Yvonne Bönisch (Potsdam/bis 57 Kilo), Sandra Köppen-Zuckschwerdt (Brandenburg/über 78 Kilo), Annett Böhm (Leipzig/bis 70 Kilo) und Mareen Kräh (Spremberg) haben bei den Internationalen deutschen Meisterschaften am Wochenende in Braunschweig gegen stärkste internationale Konkurrenz vier Turniersiege erkämpft. Die Männer blieben hingegen ohne Klassensieg und waren auch in den Finals nicht vertreten.

Olympiasiegerin Bönisch war nach ihrer erfolgreichen Titelverteidigung überaus zufrieden. „Das war ein gelungener WM-Test für mich. Trotzdem gibt es noch einiges zu tun. Die Konkurrenz in Rio wird noch stärker“, sagte die 26 Jahre alte Potsdamerin. Auch Sandra Köppen-Zuckschwerdt hatte allen Grund zur Freude. Für die Brandenburgerin bedeutete ihr Erfolg mit ziemlicher Sicherheit die Nominierung für die WM in fünf Wochen in Rio de Janeiro.

Die deutschen Männer hatten dagegen wenig Anlass zum Jubel. Drei dritte Plätze waren weniger, als sich die Verantwortlichen erhofft hatten. „Natürlich hätte auch ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Dennoch bin ich nicht pessimistisch. Das war ein Testwettkampf“, so Bundestrainer Frank Wieneke.

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