Sandelermöns Ja zum Tier- und Naturschutz, aber Nein zu weiteren Windkraftanlagen: Der Verein „Weitblick Sandelermöns“ hat zur Förderung der Insektenvielfalt auf einem Hektar Ackerland Blühwiese ausgesät – nun finden Insekten auf dem Feld von Margit Hanken (Hoyerskamp) ausreichend Nahrung. Und dank des erfolgreichen Einsatzes von „Weitblick“ gegen den Bau weiterer Windparks auf jeverschem Gebiet haben Insekten nun auch eine Überlebenschance: Denn laut dem Weitblick-Vorstand um Udo Cremer sterben an jedem warmen Tag 5 bis 6 Milliarden Heuschrecken, Bienen, Wespen, Zikaden und Käfer, weil sie in den Sog der Windrotoren geraten. Das besage eine Studie des DLR.

„Wir hoffen, dass wir durch die Blühwiese einen Beitrag leisten können, um diesen Verlust der für uns so wichtigen Insekten etwas abzumildern“, teilt „Weitblick“ mit.

Mehr als verwundert ist man im Verein über Aussagen des Umweltministers Olaf Lies (SPD): „Es ist allgemein bekannt, dass Herr Lies engen Kontakt zur Windkraftbranche hält und den Ausbau an Land radikal vorantreiben möchte. Wo bleibt da die Rücksicht auf den Menschen, die Natur und Tierwelt?“ Schockiert sei man über die Aussage von Lies, dass die Akzeptanz von Windkraft nur über den Geldbeutel zu erreichen sei – „damit wäre das Geld vor die Gesundheit und Lebensqualität Hunderter von Anwohnern gestellt. Dabei sehen wir schon jetzt, was Geldgier weltweit aus unserer Umwelt gemacht hat.“

Andererseits: „Dass der Bürger über den Geldbeutel zu bekommen ist, spüren eben diese Bürger und Unternehmen in Deutschland schon heute durch die ständig steigende EEG-Umlage nur zu deutlich“, spottet „Weitblick“.

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