Jever /Hohenkirchen Am Sonntagnachmittag ist die Feuerwehr Jever zu einem Küchenbrand alarmiert worden: Aus dem Backofen kam plötzlich eine Stichflamme und verrauchte die Wohnung mittelschwer. Die Bewohner, ein Paar mit Kleinkind, wurden vorsorglich vom Rettungsdienst betreut.

Nach ersten Erkundungen konnte der Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät vorgehen. Gefahr ging zu dieser Zeit nur noch vom Qualm aus, offenes Feuer gab es nicht mehr. Die Wohnung wurde anschließend per Überdruckbelüftungsgerät vom Rauch befreit und belüftet, eine Gefahr für die übrigen Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus gab es nicht. Der Einsatz der Feuerwehr – sechs Fahrzeuge und 29 Einsatzkräfte – konnte nach einer halben Stunde beendet werden.

Der Vater der jungen Familie wurde vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasinhalation ins Krankenhaus gebracht.

Bei Baggerarbeiten in Hohenkirchen ist am Sonntag um 11.47 Uhr eine Gasleitung beschädigt worden: Erdgas trat deutlich zischend aus und die Besitzer alarmierten richtigerweise die Feuerwehr. Im Einsatz waren die Feuerwehren Wiarden und Hohenkirchen. Der Bereich um das Gebäude wurde von Personen geräumt, vorsorglich ein Löschangriff mit Wasser aufgebaut und mit Schaum vorbereitet. Nach kurzer Zeit traf bereits der Notdienst der EWE an der Einsatzstelle ein. Der Mitarbeiter presst das Gasleck mit einer Schraubvorrichtung zu und setzte abschließend eine „Endkappe“. Als die Gefahr damit gebannt war, konnten die Feuerwehren, nach nur knapp einer halben Stunden, wieder abrücken und waren pünktlich zum sonntäglichen Mittagessen wieder zu Hause.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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