Jade Der Vorsitzende des Hegerings Jade, Wilhelm Diekmann, ist während der Jahreshauptversammlung im „Schützenhof“ in Jaderberg einstimmig im Amt bestätigt worden. Anschließend kündigte er an, dass nach dieser Wahlperiode für ihn Schluss sei. Das gelte auch für seinen Stellvertreter Wilfried Wefer, der ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurde.

Schießwart bleibt Jan-Dirk Hecht. Neuer Stellvertreter ist Hannes Bohlen. Kassenwart bleibt Helge Hü. Neuer Hundeobmann wurde Sascha Segger. Ulf Luks kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Neue Bläserobfrau ist Heike Stoffers.

Nicht wieder kandidiert hatten die Hundeausbilderin Brigitte Königshaus, der Bläserobmann Werner Folkens und der stellvertretende Schießwart Onno Ferdinand. Die Betreuung beim Schießstand gab Heino Laarmann ab.

Geehrt wurde Wilhelm Detmers aus Frieschenmoor. Er gehört seit 65 Jahren dem Deutschen Jagdverband (DJV) an. Der 82-Jährige sagte: „Mein Vater war Kreisjägermeister. Da bin ich als Jugendlicher schon dabei gewesen.“

Auf 60 Jahre kommen die Jaderberger Gerd Haschen und Heinz Fiedler. Das Goldene Jubiläum feierten Emil Carstens aus Neustadt, Onno Ferdinand aus Jaderberg und Friedrich Gramberg aus Nordbollenhagen.

40 Jahre im DJV sind Günther Frels, Rainer Gramberg, Jan-Gerd Oncken und Volker Wefer. Das silberne Jubiläum feierten Werner Folkens, Wilhelm Voss und Jörg Vollers. Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft in der Bläsergruppe des Hegerings überreichte Heidi Spiekermann die goldene Nadel an Werner Folkens, Wilhelm Diekmann und Ulf Luks.

Der Streckenbericht brachte hervor, dass eine schonende Bejagung ansteht. In einigen Revieren gab es keine Treibjagden. Fasane werden wieder vermehrt gesehen. Nach wie vor schlecht sei es um die Hasen bestellt.

73 Böcke und 84 weibliche Rehe wurden geschossen. 36 Tiere starben bei Unfällen. Das ist ein Rückgang um 22,9 Prozent. Die Bejagung von Füchsen sei wegen der Tollwut- und Staupe-Gefahr erwünscht. Der Bestand an Gänsen habe zugenommen. Die Nutrias seien unterdessen auf dem Vormarsch – sie unterhöhlen laut Bericht Böschungen und Deiche und seien eine große Gefahr für den Hochwasserschutz.

Der Hegering Jade, der mit Frieschenmoor und Strückhausen bis in die Gemeinde Ovelgönne reicht, hat 119 Haupt- sowie 20 Gastmitglieder. Die Jäger teilen im Bezirk 14 Genossenschafts- und 16 Eigenjagden unter sich auf. Unterdessen sucht die Bläsergruppe des Hegerings Nachwuchsmusiker. „Es müssen keine Jäger sein“, sagte Werner Folkens.

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