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Frage: Herr Wilhelms, das war ja ein aufregender und anstrengender Renntag beim „Master of Speedway 2019“. Was war da eigentlich los?
Wilhelms: Nach dem Sturz vom Danny Maaßen und Henry van der Steen haben wir die Bahn wieder hinbekommen – und sie wäre auch fahrbereit gewesen, aber während dieser Unterbrechung ist das Licht ausgefallen. Das haben wir nicht reparieren können, weil irgendwo an den Lampen wohl ein Kurzschluss gewesen ist, sodass der FI-Schalter beim Stromaggregat immer wieder herausflog. Da konnten wir in der Kürze der Zeit nicht herausfinden, welche Lampe es nun war. Das war der Knackpunkt.
Frage: Der beteiligte Niederländer war nach dem Sturz ja schnell wieder in Ordnung, aber Danny Maaßen hatte es augenscheinlich schlimmer erwischt. Er musste ja zur Untersuchung ins Krankenhaus nach Westerstede. Wie geht es ihm jetzt?
Wilhelms: Der Danny hat noch mal Glück gehabt. Der ist schon wieder in seine Wahlheimat nach Augsburg zurückgekehrt, nachdem er vorher noch bei seinem Vater Volker in Heide war. Er wurde ordentlich durchgestaucht, hat wohl eine Gehirnerschütterung, gelbe und blaue Flecke und Hautabschürfungen, ist sonst aber wieder obenauf.
Frage: Mit dem Zustand der Bahn ward ihr aber auch nicht ganz zufrieden, oder? Der Bahnbelag wurde doch gerade erst erneuert.
Wilhelms: Zur Vorgeschichte: Wir hatten im Vorstand beschlossen, dass wir den Bereich der Ideallinie verbessern und dort neuen Brechsand aufbringen müssen. Mitte März, vorher ging es wegen der Witterungsverhältnisse nicht, haben wir den alten Belag rausgenommen und neuen aus Norwegen bekommen, der die gleiche Körnung wie vorher auch hat. Dazu kam Tonmehl aus Brandenburg zur Bindung.
Frage: War das anderes Material als sonst?
Wilhelms: Nein, das hatten wir vorher auch, und das hat auch immer super geklappt. Dieses Mal hat die Bindung aber nicht so funktioniert, dann haben wir die dreifache Menge an Tonmehl nachgeholt und auch mehr Steinmehl verfüllt. Um Ostern herum haben einige Fahrer dann ein Probetraining auf dem neuen Belag gefahren und die fanden, dass alles in Ordnung ist. Es waren auch keine Rillen oder sonstige Mängel zu sehen.
Frage: War die Bahn am Samstagabend denn nicht in Ordnung?
Wilhelms: Doch, die Bahn war in Ordnung. Wir hatten beim Rennen zwei LKWs zum Walzen, haben nach dem Jugendrennen wieder gewalzt und geglättet, und das sah auch erst top aus. Dann haben sich aber Rillen gebildet, und wo Rillen sind, fliegt das Material nach Außen und wenn ich da reinfahre, dann kann ich auch einen Aufsteiger haben, weil ich da mehr Grip bekomme.
Frage: Wollten die Fahrer daher nicht mehr fahren?
Wilhelms: Nein, die Fahrer sind nach dem Abbruch doch alle noch freundlich winkend zu den Zuschauern gegangen. Lukas Fienhage hat über Mikro gesagt, dass es schade sei, dass das Licht ausgegangen ist. Auch Max Dilger hat die Arbeit unseres Clubs gelobt.
Frage: Lasst ihr euch vom MSCM nun entmutigen in eurer Arbeit?
Wilhelms: Nein, auf keinen Fall, wir schmeißen die Flinte nicht ins Korn. Wir machen natürlich weiter. Wir sind doch gerade erst durchgestartet mit dem Erwerb der Anlage. Wir lassen uns nicht entmutigen durch einige Querschießer.
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