Frage: Wie schätzen Sie die Einigungschancen mit der Stadt über die Förderrichtlinien für Kindergärten ein?

Kählke: Die Stadt ist uns als Träger entgegengekommen, in dem sie die Abschlagszahlungen erhöht. Bislang sind die Kirchengemeinden zum Teil sehr belastet, um zum Beispiel ihren Finanzierungsanteil an Bauvorhaben leisten zu können. Zum Teil dauert es Jahre, bis die Abrechnungen vorliegen und die vorgestreckten Mittel refinanziert werden können. Dadurch, dass die Stadt die Abschläge erhöht, verbessert sich die Liquidität der Gemeinden.

Frage: Welche Knackpunkte sehen Sie in den Gesprächen mit der Stadtverwaltung?

Kählke: Zunächst ist zu sagen, dass jetzt der Ball im Feld der Kirche liegt. Wir rechnen mit Hochdruck die Auswirkungen durch, um belastbare Aussagen zur Auskömmlichkeit der Förderrichtlinien treffen zu können. Die Stadt hat uns angeboten, bis Ende Juni dafür Zeit zu geben. Das ist ehrgeizig, aber ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.

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Frage: Andere Kita-Träger haben die Vereinbarung mit der Stadt bereits unterzeichnet. Die evangelische Kirche prüft noch. Woran liegt das?

Kählke: Die Ursachen sind vielschichtig. Neben der komplexen Trägerschaftsstruktur auf kirchlicher Seite muss man sagen, dass unter anderem die Leitung der Regionalen Dienststelle der evangelischen Kirche in der Stadt Oldenburg derzeit nicht besetzt ist. Dadurch sind Kapazitätsengpässe entstanden.

Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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