Frage: Hallo Tino. Am Samstag spielt ihr zusammen mit drei weiteren Bands in der Nordenhamer Jahnhalle. Das Ganze nennt sich „Watch out Nordenham“. Wie ist es zu diesem Namen gekommen?

Tino Wallrath: „Watch out Nordenham“ ist eine kleine Hommage an unseren Headliner Watch out Stampede, die wir nach fünf Jahren mal wieder nach Nordenham holen. Mit dabei sind auch unsere Freunde von Artemis Rising, mit denen wir schon in Buxtehude zusammengespielt haben und Maelføy, von denen uns der Gitarrist Lars mal ausgeholfen hat, als unser Dennis im Urlaub war und nicht mit auf der Bühne stehen konnte.

Heimspiel fürNot My Art

Freunde der Metalmusik kommen an diesem Samstag, 4. Mai, in der Nordenhamer Jahnhalle auf ihre Kosten. Ab 20 Uhr sind dort die Gruppen Not My Art, Watch Out Stampede, Maelføy und Rising Insane zu hören. Ein Heimspiel hat in diesem Großaufgebot die Band Not My Art. Die Nordenhamer paaren eine hochdynamische Liveperformance mit harten, drückenden Riffs. Der moderne Sound der Band besteht aus Einflüssen von Alternative Rock, Hardcore, Rap und Metal. Zur Formation gehören Felix Wallrath (Gesang), Meinard Voskamp (Gesang und Schlagzeug), Tino Wallrath (Gesang und Gitarre), Konstantin Feierabend (Bass) und Dennis Zimmermann (Gitarre).

Frage: Was sollte man bei einem Konzert von Not My Art niemals vergessen?

Tino Wallrath: Man sollte auf jeden Fall Bock auf Party haben, Lust auf Musik und vielleicht auch einen Helm und Mundschutz. Beim letzten Watsh-out-Stampede-Konzert in Nordenham hat ein Kumpel von uns ein Stück von einem Zahn verloren.

Frage: Eure Band besteht in der aktuellen Besetzung seit 2016. Was sind eure größten Erfolge und schönsten Erlebnisse seitdem?

Tino Wallrath: Tatsächlich sind wir in der aktuellen Besetzung erst seit wenigen Monaten unterwegs. Wir haben Felix Wallrath wieder dabei, unseren Sänger aus der Urbesetzung. Unsere größte Sache zuletzt war die Veröffentlichung unseres Debütalbums „APEX“ vor einem Jahr, damals noch ohne Felix.

Frage: Was erwartet den Hörer auf dem Album?

Tino Wallrath: Der Hörer bekommt einen Querschnitt aus allem, was wir bis zu diesem Zeitpunkt geschafft haben. Teilweise sind die Songs von 2011, also aus der Zeit, als die Band gerade erste gegründet wurde. Einige Songs sind erst kurz vor oder während der Aufnahmen entstanden. Das Album ist eine Reise durch die Genres, die uns ausmachen. Auch wenn wir stolz auf das Album sind, sind wir noch gespannter auf die Reaktionen auf unser neues Material. Wir haben den Stil etwas verändert, sind melodischer geworden.

Frage: Zuletzt habt ihr auch an einem Musikvideo gearbeitet. Wie aufwendig ist eigentlich die Produktion eines solchen Videos?

Tino Wallrath: Ein Musikvideo-Dreh ist extrem anstrengend. Man braucht definitiv Helfer, auf die man sich verlassen kann. Vor allem braucht man auch Back-up-Pläne, falls etwas nicht so läuft wie erhofft. Beim Dreh selbst ist vor allem Ausdauer wichtig. Man spielt und performt den Song gefühlt 100 Mal hintereinander. Dazu kommt die gesamte Planung im Vorfeld: Location, Technik, Zeit. Hier ist unser Videograph Rico Wilhelms eine große Hilfe.

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