Frage: Ist es schwierig, bei einem internationalen Turnier mit Richtern aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten?
Dimmek: Nein, überhaupt nicht. Alle Richter, die auf diesem Niveau unterwegs sind, müssen regelmäßig an Seminaren teilnehmen. Das Beherrschen der englischen Sprache ist natürlich Voraussetzung. Auch die Protokolle werden auf Englisch verfasst.
Frage: Ist diese ländliche Europameisterschaft für Sie etwas Besonderes?
Dimmek: Ja, die Team-Wertung ist toll. Die gibt es sonst nicht. Früher mussten die Teilnehmer sogar noch Kutsche fahren. Der Ursprung dieser Veranstaltung liegt weit zurück, als sich Menschen aus dem ländlichen Bereich selbst Meisterschaften aufbauen wollten. Angespannt wird heute nicht mehr. Für Nicht-Profi-Reiter ist das hier eine richtig tolle Gelegenheit.
Frage: Wie erleben Sie die Atmosphären auf der Anlage?
Dimmek: Die Zuschauer gehen richtig mit, diese gemeinsam verbrachten Tage schweißen zusammen, der Umgang miteinander ist sehr entspannt. Zur Not verständigt man sich eben mit Händen und Füßen. Keiner will, dass jemand anderes schlecht ist oder sich gar bei einer Prüfung verletzt. Alle helfen sich. Die Reiter zollen einander Respekt, denn so eine Geländeprüfung zu reiten, ist schon eine Hausnummer.
Frage: Ist das Verhältnis von Reitern und Pferden in der Vielseitigkeit anders?
Dimmek: Ich würde sagen intensiver. Wenn man alle drei Disziplinen trainiert, dann bringt einen das nah zusammen. Auf einer Geländestrecke mit über 30 Hindernissen, verschätzt sich der Reiter sicherlich mindestens einmal. Dann ist es wichtig, dass er das Pferd gut kennt.
Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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