Frage: 30 Jahre Nationalpark-Haus: Was zeichnet das Rosenhaus aus?
Silke Schmidt: Eine solide und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Förder- und Betriebsgemeinschaft, die erfrischende, lebendige und bunte Zusammenarbeit zwischen jungen Freiwilligen und festen Mitarbeitern des Hauses, eine moderne und zeitgemäße Ausstellung und das reichhaltige Veranstaltungsangebot. Das Nationalpark-Haus Wangerooge ist als außerschulischer Lernort für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung anerkannt.
Frage: 30 Jahre Nationalpark-Haus: Warum ist Bildungsarbeit heute immer noch aktuell?
Silke Schmidt: Umweltbildung ist heute wichtiger als je zuvor. Wir werden uns gemeinsam mit kommenden Generationen intensiv etwa mit Klimawandel und Artensterben auseinandersetzen müssen. Dafür müssen junge Menschen ein solides Grundverständnis und Wissen darüber erlangen. Ungefähr die Hälfte unserer Gäste sind Schüler. Wir lehren die Kinder die Schönheiten und Besonderheiten des Wattenmeeres und der Insel Wangerooge zu sehen (über die Augen, die Nase und die Hände zuerst ins Herz und dann in den Kopf ...). Das ist die Grundlage für Umwelt- und Naturschutz.
Frage: 30 Jahre Nationalpark-Haus: Wie hat sich die Bildungsarbeit in den vergangenen Jahrzehnten verändert?
Silke Schmidt: Die Bedeutung global vernetzten Denkens und Handelns prägt das Bewusstsein der Menschen heute viel stärker als vor 30 Jahren. Daran wurden die Veranstaltungen und die Ausstellung angepasst. Zum Beispiel das Thema „Müll im Meer“ ist heute sehr präsent und wird von Schulen eingefordert. Der Nachfrage kommen wir gerne nach und sehen uns hier in der Verantwortung als außerschulischer Lernort im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Froh sind wir aber auch über jeden, der sich zu den „klassischen“ Veranstaltungen wie Watt- und Strandwanderungen anmeldet und die von Herzen genießt.
Frage: 30 Jahre Nationalpark-Haus: Wie sehen die kommenden 30 Jahre aus?
Silke Schmidt: Wir werden weiter versuchen, unsere Gäste und unsere Freiwilligen mit dem Wattenmeer-Virus zu infizieren und sie für Meere, die Nordsee, die Insel Wangerooge, den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer hemmungslos zu begeistern.
Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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