Frage: Herr Jung, wie kam es zu der Idee zum Online-Unterricht?

Rafael Jung: Damit fingen ja alle an, nicht nur Musikschulen. Für mich war zunächst mehr die technische und datenschutzrechtlich korrekte Ausführung das Problem.

Frage: Welches Feedback haben Sie bislang bekommen?

Jung: Das Engagement meiner Mitarbeiter wird überall sehr positiv wahrgenommen. Zurzeit sind allerdings alle – Schüler wie Lehrer – ganz gespannt, wann es endlich wieder ’richtigen’ Unterricht geben kann. Die Technik kann doch viele Nuancen, die sich im direkten Zusammensein von Menschen ergeben, nicht übertragen.

Frage: Die Musikschule bietet diesen Service kostenlos an – warum?

Jung: Hintergrund ist, dass wir nicht alle Schüler erreichen, dass die Qualität des Unterrichts sich doch sehr unterscheidet, dass größere Gruppen ein wirkliches Problem sind. Und letztlich ein ganz handfestes juristisches Argument: Der von uns geschuldete Vertragsgegenstand gegenüber Eltern und Schülern ist Musikunterricht vor Ort mit physischer Anwesenheit der Lehrperson, nicht Online-Unterricht. Also haben wir es im Dienste der Sache gemacht, unsere Schüler nicht allein zu lassen. Und viel gelernt…

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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