Ina Janhsen aus Bensersiel ist die Vorsitzende des Landfrauenverbandes Weser-Ems. Sie ist stolz darauf, dass sich die Vereine neuen Berufsgruppen öffnen.

Frage: Sind die Landfrauen eigentlich noch zeitgemäß?

Ina Janhsen: Auf jeden Fall! Wir sind eine unheimlich kommunikative Gemeinschaft, bei der wir gerne mit anderen Menschen ins Gespräch kommen. Dazu haben wir durch unsere Kooperationen ein riesiges Netzwerk aufgebaut, auf das wir zurückgreifen können. Und wir Landfrauen haben uns besonders die Bildung auf die Fahne geschrieben – schließlich lernt man ein Leben lang.

Frage: Viele Vereine klagen über fehlenden Nachwuchs. Gibt es auch bei den Landfrauen Probleme?

Janhsen: Wir haben bei uns im Landesverband derzeit 30 000 Mitglieder, erkennen aber auch, wie andere Verbände, dass es immer schwieriger wird. Doch durch die Initiative „Junge Landfrauen“ finden immer mehr junge Frauen den Weg zu uns. Auch dadurch haben wir mit vielen Klischees aufgeräumt und uns immer mehr für neue Berufsgruppen geöffnet. Egal ob Jung oder Alt – alle sind bei uns willkommen.

Frage: 800 Frauen erleben den Landfrauentag in Oldenburg. Wie wichtig sind solche Veranstaltungen?

Janhsen: Sie sind für uns extrem öffentlichkeitswirksam – viele erfahren so von unserer Arbeit. Dazu können wir den vielen Ehrenamtlichen danken – und auch Ehemaligen zeigen, dass es voran geht. Es ist also unheimlich wichtig, dass dieser Tag alle zwei Jahre stattfindet. Und die identisch bleibende Besucherzahl bestätigt uns in unserer Arbeit.

Frage: Sie sind seit Mai die Vorsitzende. Welche Erfahrungen haben Sie in den ersten Monaten gemacht?

Janhsen: Ich habe in dieser kurzen Zeit bereits eine ganze Menge erlebt und viele neue Menschen kennengelernt. Wir stehen vor vielen tollen Herausforderungen, die wir gemeinsam im Team bewältigen wollen.

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Frage: Was für Herausforderungen sind das, und wie sehen die Pläne für die kommenden Jahre aus?

Janhsen: Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass es Themen wie Hauswirtschaft und Ernährung in den Schulen als Unterrichtsfach gibt. Bei diesem Thema möchte die Landwirtschaftsministerin uns Landfrauen intensiv einbinden.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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